Pressemitteilungen

07.11.2011

"Klugs Handeln konsequent"

„Ein Beamter, der während der Arbeitszeit streikt, ist sich über die Konsequenzen im Klaren. Wer Beamte zum Streik aufruft, muss eine deutliche Aufklärung betreiben, dass nämlich der Streik einen Rechtsbruch darstellt. Das hat die GEW nicht getan und lamentiert nun, wenn der Minister seine Pflicht tut. Ein sehr scheinheiliges Manöver, das von der Verantwortung und dem Versäumnis der Streikinitiatoren ablenken soll. Wahrscheinlich hätte die GEW den Minister auch angegriffen, wenn er nichts getan hätte - dann wegen Pflichtverletzung.

„Der PhV steht aus guten Gründen für den Beamtenstatus der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein und dem damit verbundenen Streikverbot, damit Schülerinnen und Schüler eben nicht als Geisel politischer oder tariflicher Auseinandersetzungen genommen werden können", so Siegmon.

Schon beim Aufruf zum Streik aufgrund der Arbeitszeiterhöhung im vergangenen Jahr hat sich der PhV mit den anderen im Beamtenbund organisierten Verbänden konsequent gegen die Streikbeteiligung der Beamten ausgesprochen.

Wer sich jetzt als Fürsprecher für die knapp 2000 Lehrerinnen und Lehrer aufstellt, so wie die SPD und die LINKE dies tun, handelt populistisch und bezieht rechtlich eine fragliche Position, die ihm selbst auf die Füße fallen kann. Beamtenstatus und Streikrecht wird es entgegen der Ansicht der GEW mit Sicherheit nicht geben! Das muss allen Lehrkräften klar sein.

Die diffamierende Bemerkung des GEW-Vorsitzenden Bernd Schauer, der bezüglich des Ministers Klug vom `Ende des Spuks im Mai´ ausgeht, lehnt Siegmon als stillos ab.

     Siegmon                                Finger
     (1. Vorsitzende)                     (Pressesprecher)   
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