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30.06.2011 Unterrichtsversorgung muss gesichert sein

GEW-Berechnungen sorgen für Verwirrung und schüren Ängste

Die Landesregierung will in den Jahren 2011 und 2012 jeweils 300 Lehrerstellen einsparen. „Dieser Schritt wäre aufgrund des demografischen Wandels nachzuvollziehen, wenn gleichzeitig eine mindestens 100%tige Unterrichtversorgung in allen Klassen an allen Schulen in Schleswig-Holstein sowie eine stetige Personalentwicklung gesichert ist", so der erste Vorsitzende des Philologenverbandes (Phv), Helmut Siegmon.

Dass die Quotienten von absoluten Änderungen von Schülerzahl und Planstellenzahl in den Regionen, den die GEW in ihrer Analyse irreführend als Schüler-Lehrerrelation ausgibt, variiert, ist so normal wie nichtssagend. Der verwirrende Umgang mit Zahlen offenbart, dass es der GEW zum bevorstehenden Wahlkampf eher um Stimmungsmache geht, als um eine verantwortungsvolle sachgerechte Analyse. „Das allerdings ist das, was die Schulen am dringendsten brauchen: Nicht den politischen Streit über ihre Köpfe hinweg, sondern die Lösung der Probleme vor Ort", so Siegmon abschließend.


Helmut Siegmon        Jens Finger
(1. Vorsitzender)       (Pressesprecher)