Berufsverband der Lehrerinnen und Lehrer
an den Gymnasien in Schleswig-Holstein
Philologenverband fordert angemessene Entlastung für Personalräte
Kurz vor den anstehenden Personalratswahlen an den Schulen fordert der Philologenverband Schleswig-Holstein eine angemessene Entlastung für die Kolleginnen und Kollegen, die sich für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung stellen: „Die Arbeit der Örtlichen Personalräte hat in den letzten Jahre stark zugenommen. Schon für die anstehende Wahlperiode ist es in einigen Kollegien schwierig gewesen, geeignete Kolleginnen und Kollegen für eine Kandidatur zu motivieren", erklärte der Vorsitzende des Phv, Helmut Siegmon. Ohnehin müsse man eine ordentliche Portion Idealismus mitbringen, um dieser Aufgabe mit einem erheblichen Zeitaufwand im pädagogischen Alltag noch gerecht zu werden. Jetzt könne man den Lehrkräften - bei gleich bleibender Anzahl an Freistellungsstunden - nicht noch mehr Arbeit zumuten.
„Gerade die begrüßenswerte Umstellung auf das die Autonomie der Schulen stärkende Personal-Bewerbungsverfahren-Online (pbOn) erfordert von Örtlichen Personalräten ab dem kommenden Schuljahr einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand", gab Siegmon zu bedenken. Wer diese wichtige Aufgabe innerhalb eines Kollegiums nur halbwegs gewissenhaft verfolge, merke, wie viel Zeit diese Tätigkeit in Anspruch nimmt. „Ich fordere den Minister zum Handeln auf! Die Anzahl der Freistellungsstunden für Personalräte an den Schulen muss sich erhöhen. Kollegen, die den Schulalltag aufgrund ihrer Eigenschaft als Personalrat so entscheidend mitprägen und mitbestimmen, brauchen eine dem Mehraufwand entsprechende zeitliche Entschädigung", so Siegmons Forderung.
Helmut Siegmon Jens Finger
(1. Vorsitzender) (Pressesprecher)